Mit Monstern und Bussen gegen Rassismus

Seit dem 16. März 2015 fährt ein grünes Monster durch Kiel – auf einem von zwei KVG‑Linienbussen, die Schülerinnen und Schüler der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus gestaltet haben. „Weck das Monster in dir, für ein respektvolles WIR“, lautet die Botschaft. Auf einem zweiten Bus sind schwarz-weiße Fußbälle und der Spruch „Rassismus ist kein Spiel“ abgebildet.


Die Busse gegen Rassismus sind bereits das vierte Projekt von Schülerinnen und Schülern der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Aktionswochen vom 16. bis 29. März in Kiel wurden von Stadtpräsident Hans-Werner Tovar eröffnet. Die Busse mit den außergewöhnlichen Motiven wurden dann am 16. März erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich ein halbes Jahr lang mit den Themen Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus auseinandergesetzt und zahlreiche Ideen für die Gestaltung der Busse entwickelt. Eine Jury wählte Ende Januar zwei Motive aus, die ein Jahr im Stadtbild zu sehen sind.

Auf einem Bus frisst ein grünes Monster den Begriff „Rassismus“ und ruft dazu auf „Weck´ das Monster in dir, für ein respektvolles WIR“, der zweite Bus ist mit unterschiedlichen schwarzweißen Fußbällen unter der Überschrift „Rassismus ist kein Spiel“ gestaltet. Die Rückfront zeigt das jeweilige Motiv mit der Aussage „Respektvoll in die Zukunft fahren“.
Die Busse fahren „mit Respekt“ für ein Jahr auf verschiedenen Linien kreuz und quer durch die Landeshauptstadt Kiel.

Dieses Projekt wurde von den Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Veranstaltende sind das Referat für Migration, das Kieler Forum für Migrantinnen und Migranten, der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein, das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein, der Arbeiterwohlfahrt-Landesverband sowie die Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule. Unterstützt wird die Aktion von der KVG Kieler Verkehrsgesellschaft mbH, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, PCC FoliaConcept GmbH und dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel.